Bachtschissarai - Tepe-Kermen - Mangup photo Der historisch-kulturelle Staatsdenkmalschutz von Bachtschissarai wurde im Jahre 1991 geschaffen. Zur gegenwärtigen Zeit sind in seine Struktur mehrere Museen eingetreten: Da wären das Palast-Museum (Museum der Geschichte und Kultur der Krim-Tataren), das Kunstmuseum, die Ausstellung „Kollektion der Waffen des XVII-XIX. Jhh.“, das Museum der Archäologie und „der Höhlenstädte“ (es ist zeitweilig geschlossen), und auch das Haus von I. Gasprinsky, dem bekannten Aufklärer der Krim-Tataren (es befindet sich außerhalb des Khanpalastes in der Straße I.Gasprinskogo 47a).
Zu den Schätzen des Denkmalschutzes zählen mehr 120 Tausend Exponate (und zusätzlich 100 Tausend Gegenstände der Archäologie).
Die Hauptsehenswürdigkeit von Bachtschissarai – der ehemalige Khanpalast — ist das einzige erhalten gebliebene große Denkmal der Periode des Krim-Khantum, das nationale Heiligtum des Volkes der Krym-Tataren und gehört zum Weltkulturgut.
Bereits im Jahre 1917 ist es ein staatliches Museums und für Besucher geöffnet. Seit dieser Zeit wurde das Museum ständig erweitert, obwohl in seiner Entstehung schwierige Perioden zu bewältigen waren.
Gerade heute ist für den Denkmalschutz eine schwierige Zeit. Doch werden ungeachtet aller Schwierigkeiten die Sammlungen des Museums ständig ergänzt, die Wiederherstellung der Gebäude und der Räume des Palastes fortgeführt und weitere Forschungsarbeit geleistet.
Seit das Museums existiert, haben über 20 Millionen Gäste den Palast besucht, und der Strom der Besucher nimmt zu diesem einzigartigen Denkmal mit jedem Jahr zu.
Öffnungszeit des Museums: Vom Juni bis Oktober: 9.00 — 18.00, ohne Ruhetage.
Oktober und Mai: 9.00 — 17.00, Dienstag ist Ruhetag.
Vom November bis April: 9.00 — 16.00, Dienstag und Mittwoch sind Ruhetage — der letzten Tag des Monats ist sanitär.
Adresse: Ukraine, AR die Krim. Bachtschissarai, die Straße Retschnaja, 133,
Tel.: Direktor (06554) 4-28-81, Organisator der Exkursionen (06554) 4-76-40

Wenn wir über den Palast des Khans berichten, dürfen wir keinesfalls die Geschichte des Krim-Khantum unterschlagen.
Zur Mitte des XIII. Jhs. wurde die Stadt Solhat (heute: alte Krim) das Zentrum des Krim-Jurt’s von der Goldenen Horde und hat der Name Kyrym (in der Folge ist diese Bezeichnung auf die ganze Halbinsel übergegangen).
Zur Mitte des XV. Jhs., als die Goldene Horde in einzelne Staaten auseinandergefallen war, ist der Kampf unter den Khanen um die Herrschaft über die Krim entbrannt. In der Folge des langen und komplizierten Kampfes wurde Hadzhi-Devlet-Girej der erste Khan des unabhängigen Krim-Staates. Er hat die Dynastie Girej (Gerai) gegründet, welche die Krim in den nachfolgenden 350 Jahren verwaltet hat. Für die Dauer der Existenz des Krim-Khantums waren 48 Khane auf seinem Thron.
Devlet-Girej hat als seine Residenz die Höhlenstadt Kyrk-Or (Tschufut-kale) in der Umgebung des heutigen Bachtschissarais gemacht. Nach einiger Zeit hat seiner Sohn — Mengli-Girej den Palast Ashlama neben Tschufut-kale gebaut. Dann wurde anfangs des XVI. Jhs. der Khanpalastes im Tal des Flusses Tschuruk-Su gebaut. Der alte Palast Ashlama ist nicht erhalten geblieben.
Der Palast wurde im Laufe des ganzen XVI. Jhs. gebaut. Er wurde von Anfang an als die weltliche Verkörperung des Paradiesgartens geschaffen. Daraus ist die Bezeichnung Khanresidenz entstanden. In der Folge ist sie auf die ganze Stadt (Bag’cha- der Garten, Sarai – der Palast, türk.) übergegangen. Die Architektur wurde von einer besonderen Leichtigkeit und die Feinheit bestimmt. Absichtliche Monumentalität wurde dabei vermieden.
übrigens hat man heute keine genaue Vorstellung, wie der Palast früher ausgesehen hat. Doch er sah prächtig aus: „Gärten mit murmelnden Springbrunnen, phantastische Bauten, Lauben, geheimnisvolle Höfchen mit hohen Bäumen, grüne Teiche, hohe Minarette, die mit den Jahrhunderte alten Pappeln stritten, — alles übte einen großen Zauber aus. Jeder Khan verschönerte den Palast, so gut es ihm möglich war.
Bachtschissarai war eine Stadt mit zahlreichen Einwohnern, hat mehr als 3000 Häuser, mehrere Khanpaläste, eine Menge schöner Moscheen und die reichsten Gärten auf der Krim…” – So wurde in einer der Ausgaben der Mitte des XIX. Jahrhunderts berichtet.
Der Khanpalast ist in seiner ursprünglichen Form nicht erhalten geblieben. Er war nach der Einnahme Bachtschissarais von den Armeen des Generales–Feldmarschalls Minich verbrannt.
Es wurden auch die prächtigen Gärten verwüstet
Danach entstand der Palast in noch prächtigerer Form, als er vor dem Brand war. Doch haben nach dem Beitritt der Krim zu Russland die zahlreichen Reparaturen und die Erneuerungen des Palastes angefangen, sie wurde in der Regel vor der nächsten Ankunft des russischen Selbstherrschers durchgeführt. Dabei verselbständigte sich ein Teil der Gebäude im allgemeinen und übrige Gebäude wurden auf europäische Art geändert. Das eigenartige östliche Kolorit ging dabei unwiederbringlich verloren.
Im Grunde genommen wurde die einzig echte, wissenschaftlich begründete Wiederherstellung des Palastes erst gegenwärtig in den letzten 60 Jahre des vorigen Jahrhunderts geleistet. Als Ergebnis ist die Gestalt des Palastes heute ursprünglicher als vor hundert Jahren.

Von der Hauptstraße des alten Bachtschissarais kann man zum Palast über die enge Brücke des Flüßchens Tschuruk-su gelangen. Der Weg führt geradeaus in die Palasttore mit dem Torturm. Auf die schweren Flügeln der Tore wurden zwei verknüpfte Schlangen geschnitzt.
Bei den Toren steht eine Steinsäule. Es ist die sogenannte “Ekatherina-Meile”. Solche Säulen, die mit einem Adler geschmückt sind, wurden nach jeden 10 Wersten speziell zur Ankunft der Zarin Ekatherina der II. in der Krim aufgestellt. Eine von ihnen steht jetzt hier, zum Gedächtnis für den Besuch des Palastes von der Zarin im Jahre 1787.
Die Tore führen in den breiten Hof des Palastes, der Hof mit Steinen gepflastert. In der Khanzeit diente er zur Sammeln der Armee, des Empfangs der Botschafter, und jetzt ist hier der Ort für den Empfang der Ausflugsgruppen. Auf dem Platz kann man sich in der Kleidung, die viele gerne ausleihen, aufnehmen lassen. Diese Kleidung ist jener ähnlich, die Krimkhane, ihre Frauen und Bedienten trugen. Auch kann man Literatur über die Krim und den Palast erwerben.
Der Khanpalast ist eine umfangreiches Anlage, die mehrere Palastgebäude bilden: Haupt- und Wohngebäude, Gebäude für Hofleute (Suite), der Harem, eine kleine Palastmoschee, der Falkenturm, die große Khanmoschee Bijuk-Khan-Dzhami, der Girejsfamilienfriedhof Mesarlyk, mehrere Innenhöfe und abgesonderte Anlagen.
Die Exkursion fängt im Palast beim Haupteingang an. Einige Wörter über die Ordnung des Besuches des Museums. Der Besuch des Khanpalastes, des Kunstmuseums und der Ausstellung der Waffen sind gebührenpflichtig (für jedes Objekt abgesondert). Für Video- und die Lichtbildaufnahmen muß man während der Exkursion auch zahlen.

Nach dem Haupteingang gelangen wir in das Botschafterhöfchen. Hier richteten sich in der Erwartung der Khanankunft im Schatten der Bäume die Botschafter der ausländischen Mächte ein. Der bemerkenswerteste Teil des Botschafterhöfchens — das Portal der Eisentüren (Demir-kapu), oder das Portal Alevizes. Durch diese Türen gelangten die Botschafter in die Khanräume. Der altertümliche Teil des Palastkomplexes ist um 1503 datiert. Das Portal ist hierher aus dem alten Palast Aschlama verlegt, wo er zum Haupteingang diente. Das Portal hat der hervorragende italienische Meister Aleviz, der in Russland unter dem Namen Friazin (der Italiener) bekannt ist, geschaffen.
Dieses einzigartige Denkmal gilt auch heute noch als sehr feine und zierliche Arbeit. Seine Details sind sehr edel. Der Forscher des Palastes N.P.Kondakoff schrieb: „Sogar in Italien würden diese Tore als Denkmal gelten, die der Aufbewahrung in einem Museum würdig wären. Für die Krim ist es natürlich eine ganz besondere Kostbarkeit.“
Neben dem Portal Alevizes auf der Terrasse mit den Kolonnen befindet sich der Haupteingang in den Saal des Diwans mit der Bogenöffnung. Hier standen entlang der Wänden ehemals Bänke, wo die Leute, die zum Gericht eingeladen waren, warteten.

Im Saal des Diwans (Rat und Gerichte) wurden die wichtigen staatlichen Sachen besprochen und entschieden. Der Diwan — der Ratschlag der höchsten Beamten und des Adels des Khantums. Ohne ihr Einverständnis konnte der Khan keine wichtigen Beschlüsse fassen. Während der Sitzung nahm jeder Anwesende eine streng bestimmte Stelle ein, und der Khan saß auf seinem Thron.
Aufmerksamkeit verdienen die selten schönen Buntglasfenster des Saals und die prächtige Malerei der Decke. Der Übergang aus dem etwas dьsteren Saal des Diwans in die Sommerlaube ist ein angenehmer und unerwarteter Kontrast – wir geraten in das Reich der Sonne, der Farben, des prunkvollen Grьns der Weinreben, die aus den Fenstern der Laube im Bassingärtchen sichtbar werden. Früher war die Laube von drei Seiten vollständig offen und bildete mit dem Gärtchen den einheitlichen Komplex, in dem sich der Khan nach wichtigen staatlichen Sachen erholte.
In der Mitte der Laube befindet sich der Marmorspringbrunnen (Tscheschme). Die Wand über dem Eingang ist von der feinen, zierlichen Malerei des Meisters Omer’s ausgeschmückt.

Von der Sommerlaube gehen wir hinüber in die kleine Palastmoschee. Sie ist eine der frühsten Bauten des Palastes, sie war im XVI Jh. gebaut. Der Raum unterscheidet sich durch die ziemlich asketische Architektur und Ausstattung aus. Darin wurde während der Sitzungen vom sehr engen Kreis der Personen gebetet: die Khane, ihre Verwandten, die Würdenträger. Die Erfüllung fünffachen Gebets war eine heilige Pflicht der wahrhaftigen Moslems.
Die Zeugen der Vergangenheit sind die Gegenstände des Religionscharakters, die hier vorgestellt sind: der Koran des XVIII. Jhs., die Namazlyks (die kleinen Gebetsteppiche), der Krug für die Waschungen, und auch die altertümliche Lithographien und die Aquarelle, die über die Geschichte des Islams in der Krim erzählen. Diese Religion fing an, sich im XIII-XIV. Jhh auf die Halbinsel. zu erstrecken. Der Islam wurde sehr schnell die beherrschende Religion in derLandschaft der Krim-Tataren und der wichtige Bestandteil des ganzen sozialen Systems im Krim-Khantum. Die Vertreter der geistigen Macht — die Scheiche (die Leiter von Derwisch-Tekie – besondere Geistesvereinigungen), Kadies (die Richter), Mullas (die Priester), Ulems (die Theologen) bildeten den bedeutenden Teil der Aristokratie zusammen.

Aus der kleinen Moschee gehen wir in das Höfchen mit den zwei Springbrunnen, die immer die besondere Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen. Einer von ihnen — der Goldspringbrunnen (Magzub) wurde 1733 unter dem Khan Kaplan-Girej errichtet. Der Springbrunnen hat seinen Namen von dem dünnen Goldornament auf der Marmorverkleidung erhalten.
Doch wurde der Bachtschissaraipalast besonders durch den bescheideneren Springbrunnen der Tränen (Selsebil) verherrlicht, er wurde das Denkmal der Liebe des grausamen Khanes Krim-Girej’s zu der geheimnisvollen Dilare Biketsch.
Erstens wurde der Springbrunnen neben der Wand ihres Mausoleums um 1764 eingerichtet, und dann ist in das Springbrunnenhöfchen verlegt. Es ist ein bemerkenswertes Werk des Meisters Omer, der die tiefen Gefühle des traurigen Khans im kalten Marmor verwirklicht hat. Im übrigen ist die weitreichende Berühmtheit des Springbrunnens vor allem durch den Dichter A. Puschkin entstanden, der das Gedicht des „Bachtschissarai-Springbrunnens“ geschrieben hat, und auch durch A. Mickiewicz und L.Ukrainka, die ihm schöne poetische Zeilen gewidmet haben.
Die Tropfen des Wassers, die rhythmisch der kalte Stein absondert, fallen noch heute auf zwei Rosen (wie im Poem A. Puschkins).

Aus dem Springbrunnenhöfchen gehen wir in den Harem — die Frauenhälfte des Palastes — über. Hier wohnten die Frauen und Sklavinen des Khans. „Harem“ bedeutet ьbersetzt in die arabische Sprache „Verbot“. Nach den Gesetzen des Schariat’s ist es den Frauen in den muslimischen Familien verboten, mit anderen Leuten ohne Erlaubnis des Mannes umzugehen. Deshalb wohnten sie in den abgesonderten Räumen und befolgten das Chidzhab (das Einsiedlertum). Der Moslem war auf vier Frauen und die unbeschränkte Anzahl von Bettsklavinen vorbehaltlich berechtigt. Solches Vergnügen konnte sich nur ein reicher Mann erlauben. Wir vermerken, dass in der Krim-Tataren-Gesellschaft die Frau mehr Rechte und Achtung hatte, als in der ьbrigen arabischen Welt. Es ist dadurch bedingt, dass hier in der vorislamischen Periode der Kult der Göttin-Mutter war, und dadurch auch heute die Stellung der Mutter in der Familie besonders ehrenvoll ist.
Ursprünglich hatte der Khanpalast vier Haremsgebäude. Nur einer ist erhalten geblieben, er ist erst vor kurzem in den achtziger Jahren des XX. Jhs. restauriert worden. Außen schmückten sie dekorative Holzgitter für Fenster — Muscharabie. Sie schufen nicht nur Schatten, sondern auch verbargen dem fremden Auge das Leben innerhalb des Harems. Diese spaßige Konstruktionen sind jetzt auf der Terrasse des Haremgebäude eingerichtet.
Das erste Zimmer des Harems heißt bedingt Büfettzimmer. Hier sind in die Wand eingebaute Schränke und der Kamin erhalten geblieben. Es sind auch Gestelle für das Geschirr der Krimtatar-Meister vorhanden.
Im zweiten Raum ist der Innenraum des Wohnzimmers ungefдhr wiederhergestellt. Er ist mit altertümlichen Teppichen, Schirmwänden, Stickereien, Truhen, Tabletts und kleinen Tischen eingerichtet.
Das dritte Zimmer — sehr elegant und auserlesen — ist ein Wohnzimmer. Ausgestellt sind in aller Pracht Teppiche, ein Kohlenbecken, Schatullen, Leuchter, der Kalian, ein Gerät für die Heizung mit Holzkohle, musikalische Werkzeuge und andere Alltagsgegenstände.
Die Frauen konnten aus den Räumen des Harems herauskommen und innerhalb des schattigen Haremshofs mit dem kleinen Springbrunnen und die Blumenbeete spazierengehen, weil es von den hohen Wänden umgeben war. Sie konnten auch auf den Falkenturm steigen und die Umgebung von der Höhe betrachten.
Nach der Legende waren im Turm die Käfigen der Falken, die für die Jagd ausgebildet waren. Von hier aus ist auch ihre Bezeichnung entstanden.

Vom Haremhof kommen wir durch das Botschaftershöfchen zum Wohngebäude des Palastes. Nach der Holztreppe steigen wir auf das Stockwerk hinauf. Zum Wohngebäude schließt sich das Suitgebäude an, darin wurde zahlreiche Palastdienstleute aufgestellt. Das Suitgebäude und der Teil des Wohngebäudes nimmt sich zum gegenwärtigen Tag umfangreiche ethnografische Ausstellung aus den Fondskollektionen des Museums ein. Es sind die Gegenstände der dekorativ-angewandte Ktimtatar-Kunst, Ornamentalweben und Stickerei, Männer- sowohl Damenkleidung als auch Schuhe, Geschirr und Juwelierverzierung, Alltagsgegenstände und landwirtschaftliche Werkzeuge hier vorgestellt. Die Erzeugnisse von der Kupfermeister sind reizend — die wunderbar hergestellten Krüge, Tabletts, Teller, Leuchter. Man kann die abgesonderten Expositionen — das Brautzimmer, das Wohnzimmer, die Krimtatar-Küche, und auch die Ausstellung der Manuskriptbücher beschauen. Hier werden wir reich illustrierte Manuskript-Koran bezeichnen.
Auf dem Stockwerk des Wohngebäudes wurden Khankammern aufgestellt. Der Botschaftersaal, wo wurden die feierlichen Annahmen und die Audienzen bei dem Khan durchgeführt. Das Khankabinett (er ist unter der Bezeichnung «Frucht-» oder «Golden» bekannt) ist über der Sommerlaube gelegen, er ist vom Meister Omer in XVIII. Jh. ausgeschmückt. Prächtig ist auch das Khanspeiseraum. Leider, ist jetzt das Stockwerk des Wohngebäudes auf die Wiederherstellung, und der Zugriff ist dorthin zeitweilig geschlossen.
Vom Suitgebäude werden wir in den sich zu ihm anschließenden Küchenhof hinuntergelassen. In der Khanzeit arbeiteten in der Küche nur die Jungen und Männer, die Frauen wurden nicht zugelassen. In der Mitte des Hofes wächst der Maulbeerbaum, deren Alter neben 400 Jahren ist und sie sich viele Krimkhane erinnert.

Auf dem Hauptplatz des Palastes wird unsere Aufmerksamkeit die Grosse Khanmoschee (Bijuk-Khan-Dzhami) heranziehen. Sie ist in XVI. Jh. errichtet. Und sie ist in 1740 bei dem Khan Seljamet-Girej bedeutend umgeordnet, darüber teilt die Aufschrift über dem Eingang mit. Das ist der majestätischeste Bau des Palastes. Auf beiden Seiten schmücken ihn zwei leichte feinen Minarette, und ihre Dache sind mit Alem — dem Halbmond beendet. Von den Minaretten ruften Muedzin den Muslimen zum Gebet auf. Heute wird die Moschee von neuem nach der geraden Bestimmung verwendet. Wie auch des Jahrhundertes rückwärts, veröffentlicht Bachtschissarai den Aufruf des Muedzin`s (schon mit Tonbangärat) fünf Male am Tag.
Die Moschee stellt innen den umfangreichen Saal mit den 20 Kolonnen dar, ihn teilen zwei Arkaden. Jetzt bekommt die Mosche jene Gestalt, die sie in der Vergangenheit hatte. Ihre Fassade war wie der Marmor von Meister Omer geschmückt, in den Zwischenwänden zwischen den Fenstern waren die grünen Glaseinsätze, wo in die dekorativen Muster die kalligrafischen Aussprüche aus dem Koran fein eingestellt sind.

Zu der Moschee Bijuk-Khan-Dzhami schließt sich Mezarlyk — den Familienfriedhof der ehemaligen Gebieter der Krim – Girej-Dinastie mit den prächtigen Grabsteinen (mehr als 100) und zwei Mausoleen (Dürbe) XVI. und XVIII. Jhh. an. Bei den Moslems wurde es von der großen Ehre angenommen, das Mausoleum für Toten zu errichten. In den Mausoleen legen in Ruhe 13 Khane. Noch vier Khangrabes befinden sich hinter ihren Grenzen. Die übrigen Begräbnisse sind die Gräber der Khanverwandten und -genäherten.
Die Männergrabsteine sind vom Turban und den militärischen Attributen ausgeschmückt; die Frauengrabsteine haben als Ähnlichkeit flache Mützchen. Auf allen Grabsteinen sind bemerkenswerte nach seiner poetischen Art Epitaphien geschnitzt: “Tod ist Tasse mit Wein, die aller lebend trinkt, ist das Grab die Behausung der Ewigkeit”, oder: “In der Welt waren viele Zaren, alle diese wurden in die Ewigkeit umgesiedelt». Nicht selten kann man und die philosophischen Überlegungen über die Vergänglichkeit der Erdwelt finden: “Oh, das Herz, glaube der geschäftigen Welt nicht, du wirst früh oder spät bereuen, und endlich sehen, dass diese Welt treubrüchig ist, er lacht dir in die Augen ständig und dich demütigt”.

Das große Interesse der Besucher des Palastes ruft unveränderlich die Ausstellung der Kalt- und Schußwaffe von den Museumsfonds, die herbei ist. In die Exposition sind die besten Muster der Meister — Waffenschmiede XVII-XIX. Jhh. vorgestellt. Für Besuch dieser Ausstellung muß man besonders zahlen.
Die östlichen Kaltwaffen gekennzeichnen sich mit der hohe Stufe der dekorativen Ausstattung — das Schnitzwerk nach dem Knochen, die Nutzung des Silbers mit dem Schwärzen und der Gravierung. Nicht selten wurde das Stanzen, die Prägung, die Intarsie, die goldene und silberne Kerbe verwendet. In die Exposition sind die Säbel, Jatagans, die Dolche mit den Schenkungsaufschriften, den Namen der Meister und der Besitzer der Waffen, die vorgestellte Waffen sind liebes, exklusiv.
Die Kollektion der östlichen Schußwaffe ist nisht groß, es gibt die Gewehre und die Pistolen, die hauptsächlich in Russland, Deutschland, Frankreich, Niederlande hergestellt sind.

Das Kunstmuseum ist in einem der Gebäude des Khanpalastes gelegen. Es ist in 1996 offen. Für Besuch dieses Museum muß man besonders zahlen.
In vier Sälen wurde die ständige Exposition aufgestellt. Hier befinden sich die malerische und Skulpturarbeiten der Meister XVIII-XX. Jhh. Unter ihnen werden wir die Bilder von D.G. Levitsky, S.S.Shchukin, K.F.Bogaevsky und anderer bekannten Meister bezeichnen. Der Stolz des Museums — das Paradeporträt Ekatherina der II. von Pinsel F.S.Rokotov`s. Es sind auch die Arbeiten der modernen Künstler vorgestellt — Z.Trasinova, R.Netovkin, V.N.Horishko, J. I. Bassov und andere Künstler, die Bachtschissarai gewidmet sind. Wir werden besonders den Saal bezeichnen, wo das prächtige Porzellan und die Gegenstände der dekorativ-angewandte Kunst XVIII-XIX. Jhh. vorgestellt ist.

Außer des Khanpalastes, rufen auch das Interesse der Gäste Bachtschissarais das Uspensky-Kloster (das Mariä-Himmelfahrtskloster) und die “Höhlenstadt” Tschufut-kale herbei. Der Stadtrundgang zu diesen Denkmälern fängt in den Vorort Bachtschissarais — Staroselie an. In 10 Minuten des Gehens von der Unterbrechung befindet sich das Uspensky-Kloster — einer der ältesten in der Krim. Die Höhlenkirche ist hier am Ende VIII. — Anfang IX. Jhh. gegründet.
Die Geschichte des Klosters ist davon bemerkenswert, dass er Seite an Seite mit der Khanhauptstadt existierte und war nicht nur unter den Christen, sondern auch in der Muslimischenumgebubg geachtet. Es war geltend bis zu 1778, wenn die russische Regierung aus der Krim in Asovmeerküste die christliche Bevölkerung der Halbinsel umgesiedelt hat. In 1850 ist er von neuem offen. Doch Kommunisten haben in 1921 das Kloster geschlossen, die kirchlichen Heiligtümer eingezogen, und er ist in die volle Verwüstung allmählich angekommen. In 1993 ist das Männerkloster hier wiederhergestellt. Von neuem ist die Hauptkirche des Klosters — Im Namen Himmelfahrt der Heilige Gottesmutter und anderer Bau gebaut.

Tschufut-kale photo Unweit vom Kloster liegt Tschufut-kale. Sie ist am besten erhalten bleibende aus der “Höhlenstadte” der Krim. Sie ist in VI Jh. entstanden. Als seinen Gründer rechnet man den Stamm von Sarmaten — Alane, die hier die Festung mit Hilfe Byzanzs errichtet haben. In den schriftlichen Quellen wird die Stadt zum ersten Mal in 1299 unter der Bezeichnung Kyrk-Or — Vierzig Festigungen (Türk) erwähnt. In XIV. Jh. ist sie von Tatar unterworfen. Später wurde in dieser Festung die zeitweilige Khanhauptstadt. Zum Anfang XVI. Jh. wohnten hier Muslim-, Christlich und Karaitengemeinde. Nach dem Abgang der Tataren in Bachtschissarai haben die Karaiten (sie sind Konfession des Jüdeismus) in der Stadt geblieben, und die Tatren anfingen die Stadt — Tschufut-kale (die Jüdische Festung) zu nennen. Zur Mitte XIX. Jh. haben Krariten sie verlassen und in der ganzen Krim angesiedelt.
Während der Exkursion in Tschufut-kale kann man beschauen: die vielrängliche Höhle bei den Kleinen Toren, das Djanike-hanum-Mavsoleum (der Tochter des Khanes Tohtamysh`s), die mittlere Abwehrwand, die altertümlichste in der Stadt ist, mit den Toren Orta-kapu (die Mittleren Tore), den Hof A.S.Firkovich`s (des bekannten Karaitenhistorikers, des Sammlers der altertümlichen Manuskripte), die Grossen Tore (Bijuk-kapu) der östlichen Wand, Kenassen (Gebethause der Karaiten) und andere altertümlichen Bauten.